© Kleingartenverein Traiskirchen ZVR - Zahl 870486001 2015

Zusammenfassung Mitgliederhauptversammlung

RAGWEED UNKRAUT IN KLEINGÄRTEN
Warnung über vermehrtes Auftgreten von RAGWEED Unkraut! Ragweed hat Hochsaison Leider ist auch unsereren Kleingartanlagen das Unkraut Ragweed zu finden. Der Vorstand bittet darum das alle Unterpächter vermehrt auf das autreten dieses Unkautes achten und dioeses bei sofort entfernt. Bitte nicht mit Unkrautvernichter behandeln, sonder mit der Wurzel austeißen im Hausmüll und nicht auf den Grünschnittplatz entsorgen, da sich sonst die Pflanze weiterhin vermehrt. Anschließend eine kleine Aufklärung warum Ragweed so gefährlich sein kann. Rund zehn Prozent aller Menschen in Österreich sind von einer Ragweed-Pollenallergie betroffen. Und die Pflanze – hier auch „Fetzenkraut“ genannt – hat gerade Hochsaison. Auch in der Stadt ist das ein Problem. „Eine typische Ragweed-Pflanze kann bis zu einer Milliarde Pollen pro Saison produzieren. Wenn man bedenkt, dass ein Allergiker auf vier bis sechs Pollen reagiert, dann ist das schon ein ordentliches Potenzial für Beschwerden“, sagt Uwe Berger, der Leiter des Pollenwarndiensts gegenüber „Wien heute“. Ragweed gilt als stärkstes Allergen und kann bei den Betroffenen zu schweren Komplikationen wie anaphylaktischem Schock, der schwersten Ausprägung einer allergischen Reaktion, und zu argen Schwellungen von Gliedmaßen führen. Ragweed wächst stark an von Menschen beeinflussten Orten wie Straßenrändern, Kiesgruben, Schutthalden, Baustellen und Äckern. „Gefühl, der Elefant sitzt einem in der Nacht auf der Lunge“ Aber Ragweed-Pollen werden mit dem Wind viele Kilometer weit verbreitet und kommen so auch nach Wien. „Was noch dazukommt, ist, dass am Abend, wenn sich die Stadt abkühlt, die gesamte Pollen-Smog-Suppe über der Stadt Wien niedersinkt. Die Allergiker haben dann in der Nacht um 22.00 oder 23.00 Uhr die Maximalbeschwerden“, sagt Berger. Dazu zählen gerötete Augen und eine juckende Nase. „Bei Ragweed kommt aber relativ schnell eine Lungenbeteiligung dazu. Das heißt, das Gefühl, der Elefant sitzt einem in der Nacht auf der Lunge, oder dem Brustkorb, das ist typisch für Ragweed“, so Berger. Rund 115.000 Ragweed-Allergiker gibt es im Osten Österreichs offiziell. Tendenz stark steigend – und auch die Fundorte werden immer mehr. Wer Ragweed entdeckt, kann das beim Pollenwarndienst melden, der wiederum gibt die Meldung an jene Stellen weiter, die für das Mähen in dem Gebiet zuständig sind. In Wien ist es das Stadtgartenamt. Auf privatem Grund sollte man Ragweed ausreißen, in ein Plastiksackerl geben und im Restmüll entsorgen, damit sich die Pollen, die sich bis zu 40 Jahre halten können, nicht über den Biomüll weiterverbreiten. MedUni Wien bietet Ragweed-Finder-App an Der Pollenwarndienst der MedUni Wien hat eine Ragweed-Finder-App entwickelt. Die App soll dazu beitragen, Ragweed besser zu erkennen und zu reduzieren, Hotspots ausfindig zu machen und Symptome an andere Menschen zu melden. „Je mehr Daten wir haben, desto besser“, so Berger. Die Applikation ist aus dem bereits bestehenden Ragweed-Finder des Pollenwarndiensts an der MedUni Wien entstanden und ist mit Hunderten Daten gespeist. QUELLE www.orf.at https://wien.orf.at/stories/3009499/
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Zusammenfassung Mitgliederhauptversammlung

RAGWEED UNKRAUT IN KLEINGÄRTEN
Warnung über vermehrtes Auftgreten von RAGWEED Unkraut! Ragweed hat Hochsaison Leider ist auch unsereren Kleingartanlagen das Unkraut Ragweed zu finden. Der Vorstand bittet darum das alle Unterpächter vermehrt auf das autreten dieses Unkautes achten und dioeses bei sofort entfernt. Bitte nicht mit Unkrautvernichter behandeln, sonder mit der Wurzel austeißen im Hausmüll und nicht auf den Grünschnittplatz entsorgen, da sich sonst die Pflanze weiterhin vermehrt. Anschließend eine kleine Aufklärung warum Ragweed so gefährlich sein kann. Rund zehn Prozent aller Menschen in Österreich sind von einer Ragweed-Pollenallergie betroffen. Und die Pflanze – hier auch „Fetzenkraut“ genannt – hat gerade Hochsaison. Auch in der Stadt ist das ein Problem. „Eine typische Ragweed-Pflanze kann bis zu einer Milliarde Pollen pro Saison produzieren. Wenn man bedenkt, dass ein Allergiker auf vier bis sechs Pollen reagiert, dann ist das schon ein ordentliches Potenzial für Beschwerden“, sagt Uwe Berger, der Leiter des Pollenwarndiensts gegenüber „Wien heute“. Ragweed gilt als stärkstes Allergen und kann bei den Betroffenen zu schweren Komplikationen wie anaphylaktischem Schock, der schwersten Ausprägung einer allergischen Reaktion, und zu argen Schwellungen von Gliedmaßen führen. Ragweed wächst stark an von Menschen beeinflussten Orten wie Straßenrändern, Kiesgruben, Schutthalden, Baustellen und Äckern. „Gefühl, der Elefant sitzt einem in der Nacht auf der Lunge“ Aber Ragweed-Pollen werden mit dem Wind viele Kilometer weit verbreitet und kommen so auch nach Wien. „Was noch dazukommt, ist, dass am Abend, wenn sich die Stadt abkühlt, die gesamte Pollen-Smog-Suppe über der Stadt Wien niedersinkt. Die Allergiker haben dann in der Nacht um 22.00 oder 23.00 Uhr die Maximalbeschwerden“, sagt Berger. Dazu zählen gerötete Augen und eine juckende Nase. „Bei Ragweed kommt aber relativ schnell eine Lungenbeteiligung dazu. Das heißt, das Gefühl, der Elefant sitzt einem in der Nacht auf der Lunge, oder dem Brustkorb, das ist typisch für Ragweed“, so Berger. Rund 115.000 Ragweed-Allergiker gibt es im Osten Österreichs offiziell. Tendenz stark steigend – und auch die Fundorte werden immer mehr. Wer Ragweed entdeckt, kann das beim Pollenwarndienst melden, der wiederum gibt die Meldung an jene Stellen weiter, die für das Mähen in dem Gebiet zuständig sind. In Wien ist es das Stadtgartenamt. Auf privatem Grund sollte man Ragweed ausreißen, in ein Plastiksackerl geben und im Restmüll entsorgen, damit sich die Pollen, die sich bis zu 40 Jahre halten können, nicht über den Biomüll weiterverbreiten. MedUni Wien bietet Ragweed-Finder-App an Der Pollenwarndienst der MedUni Wien hat eine Ragweed- Finder-App entwickelt. Die App soll dazu beitragen, Ragweed besser zu erkennen und zu reduzieren, Hotspots ausfindig zu machen und Symptome an andere Menschen zu melden. „Je mehr Daten wir haben, desto besser“, so Berger. Die Applikation ist aus dem bereits bestehenden Ragweed- Finder des Pollenwarndiensts an der MedUni Wien entstanden und ist mit Hunderten Daten gespeist. QUELLE www.orf.at https://wien.orf.at/stories/3009499/