© Kleingartenverein Traiskirchen ZVR - Zahl 870486001 2015

Die Geschichte des KGV Traiskirchen

Der Kleingartenverein Traiskirchen "Frohes Schaffen"
Der Urheber der Kleingartenbewegung war ein deutscher Arzt und Schriftsteller namens SCHREBER nach ihm wurden dann die Gärten benannt, daher der Name SCHREBERGÄRTEN Der Kleingartenverein wurde 1921 unter dem Vereinsnamen "Selbsthilfe" von den Herren Johann Bauer, Karl Libansky und Richard Süss gegründet. Dieser Verein hatte es sich damals zur Aufgabe gemacht, auf kleiner Grundfläche möglichst viel Gemüse und Obst zu ernten. Laut Protokoll vom 5.9.1921 geht folgendes hervor: Die Mitgliedsbeiträge wurden in Kronen bezahlt. So wurde die Pacht von 12 auf 20 Kronen angehoben und für 1922 gab es eine Vorschreibung von 100 Kronen. Der Obmann gab bekannt, daß man für 10 Kronen 1kg Heu bei der Gemeinde kaufen konnte. An Hand einer Aufstellung aus dem Jahre 1922 gab es 11 verschiedene Gartengrundstücke mit insgesamt 377 Mitgliedern. Die größte Anlage war der Lederergrund mit 117 Gärten. Zum Vergleich der heutige Stand mit nur mehr 3 Gartenanlagen: der Auteil I (Trumauerseite an der Bundestrasse 17) 99 Gärten mit 31.314,92 m² , der Auteil II (Auseite an der Bundesstraße 17) 37 Gärten mit 11.327,90m² und der Friedhofsgrund (hinter der Pfarrkirche) 30 Gärten mit 5.293,05m². Der heutige Verein hat 194 Mitglieder, aufgeteilt auf die 3 Gartengrundflächen mit einer Gesamtgröße von rund 48.000m². Wann die anderen verschiedenen Gartenanlagen aufgelassen oder um gewidmet wurden, ist leider in den bestehenden Protokollbüchern nicht vermerkt. Eine Anlage, der einstige Krautgartengrund, ist die heutige Kleingartensiedlung auch Krautgartensiedlung genannt. Die Kleingärten erstreckten sich von Möllersdorf über die Stadtrandsiedlung nach Traiskirchen u. Wienersdorf bis nach Oeynhausen. Stammt der Friedhofsgrund und die Möllersdorfer Anlage (die Möllersdorfer Anlage wurde aufgelöst, wann das war lässt sich leider nicht mehr feststellen) noch aus der Vorkriegszeit, ist der Auteil I u. II in den Jahren nach dem Krieg dazugekommen. Aufgrund des regen Interesses der MitbürgerInnen von Traiskirchen an einem Kleingarten wurden 1980 ca. 20 neue Parzellen beim Auteil 1 aufgeschlossen, der heute mit 99 Gärten der größte der drei Anlagen ist. Daß aber ein gepflegter Rasen und Blumen mehr Wasser verbrauchen als ein Beet Kartoffeln liegt auf der Hand. Ob der Ausbau des Kanalnetzes oder die Regulierung der einstmals auch Hochwasser führenden Schwechat das Absinken des Grundwasserspiegels verursachte, weiß man heute nicht mehr, eines ist jedenfalls sicher, bei den Anlagen Auteil 1 und 2 machte sich daher ein akuter Wassermangel in den Brunnen immer stärker bemerkbar. Es war daher notwendig eine Wasserleitung zu bauen. Diese wurde dann 1978 unter dem damaligen Obmann Franz Riedl gebaut und im März 1979 durch die Gemeindevertretung und Pater Meze bei einer Feldmesse feierlich eröffnet. 10 Jahre später wurde dann am Friedhofsgrund die Wasserleitung verlegt. 1981 wurde auf der Anlage Auteil 1 eine kleine Vereinshütte errichtet, anschließend wurde die Gerätehütte für die Unterbringung der Gemeinschaftsgeräte und eine Senkgrube mit WC- Anlage gebaut. Die für den Verein erforderlichen Geldmittel setzten sich jeweils aus Mitgliedsbeiträgen, sowie Reingewinne nach Veranstaltungen, aus Spenden und Subventionen seitens der Stadtgemeinde Traiskirchen zusammen. Nachdem unser altes Vereinshaus nach ca. 30 Jahren, viel zu klein und nicht mehr zum sanieren war, entschloss sich der Verein 2009, nach einem Vorschlag des Vorstandes unter Obmann Richard Zazel, 1.Obmann - Stv. Richard Paschdeka, 2. Obmann - Stv. Nandor Borbely, Schriftführer Peter Körner, Schriftführer- Stv. Sabine Zazel, Kassier Anna Chalupka, Kassier - Stv. Ludwig Krumpböck, ein neues und etwas größeres Vereinshaus zu bauen. April 2010 wurde mit dem Bau begonnen und im September mit einer Einweihung durch Pfarrer Pater Dr. Fabian Vordermayer dem Verein übergeben. Bgm. Fritz Knotzer, Vzbgm. Franz Gartner, StR Franz Muttenthaler und Gr. Elfriede eröffneten die Vereinshütte in Anwesenheit der Vereinsmitglieder. im Zuge dessen wurde auch ein neues Fundament für die Terrasse erstellt. 2011 war das Jahr in dem in der Vereinshütte das Licht anging, denn es wurde eine Photovoltaik Anlage und die komplette Stromverkabelung durch Hr. Zazel, Hr. P. Körner, Hr. Topalovic, Hr. R. Körner montiert. Durch den Einsatz dieser Technologie muss kein Benzin Stromaggregat mehr verwendet werden, um Strom für Licht, Kühlschrank und div. Geräte zu erzeugen, auch ist es jetzt auch möglich in den Wintermonaten, an denen es sehr früh dunkel wird, die Vorstandssitzungen in der Vereinshütte abzuhalten. Im August 2012 wurde das nächste Projekt in Angriff genommen, die neue vergrößerte Terrasse wurde betoniert und die Überdachung gebaut und auch mit Licht ausgestattet. Leider fiel das schon geplante und organisierte Einweihungsfest der neuen Terrasse, wegen eines kapitalen Wasserrohrbruches sprichwörtlich ins Wasser, dieser musste sofort behoben werden. Dieser Wasserrohrbruch war einer der schwersten, da ca. 30000 Kubikmeter Wasser versickert sind. Der Vereinsvorstand inklusive Mitglieder wurde auf eine harte Probe gestellt. Da es um die Finanzielle Existenz des Vereins ging, wurde am 19.10.2012 eine außerordentliche Hauptversammlung abgehalten. Bei der Abstimmung für neue, leider etwas höhere Gebühren, wurde diese mit den Stimmen von 90% der versammelten Mitglieder angenommen und somit der Verein, für die Zukunft auf ein solides finanzielles Fundament gestellt. Auch 2015 wurde durch einen Sturm eine Fichte neben der WC-Anlage entwurzelt, zum Glück wurde dabei nur der Zaun zur Nachbarparzelle beschädigt, ansonsten sind außer ein paar kaputten Schindeln an den Hüttendächer keine größeren Schäden entstanden. 2015 Wurde auch die Neue Vereinshütte im Bauteil Alter Friedhof fertiggestellt und den Mitgliedern übergeben. Da die Gemeinde bei dem Bau des Neuen des Abwasserkanals schon Anschlüsse an alle Haupttore verlegt hat, konnten dort auch eine WC-Anlage und ein Entleerungsbecken für die mobilen Toiletten errichtet werden. Dienten die Gärten früher hauptsächlich dem Gemüse - sowie dem Obstanbau und der Kleintierzucht, um den einzelnen und meist armen Familien einen gedeckten Tisch zu ermöglichen, so entwickelte sich später der Trend mehr und mehr zu Ziergärten. Dort kann sich heute der Kleingärtner in seiner "GRÜNEN OASE" vom Arbeitsstress und der erdrückenden Enge der Wohnblocks in seiner ganz eigenen Art und Form in der Natur erholen. Das die Kleingärten nicht nur zur Verschönerung von Traiskirchen beitragen, sondern auch zur Geselligkeit und Unterhaltung durch unser Kleingärtnerleben, sei auch noch erwähnt. Das waren ein kurzer Rückblick und eine Zusammenfassung unseres Vereins. So hoffen und wünschen wir uns alle, dass unsere Kleingärten noch recht lange erhalten bleiben, damit die nachkommenden Generationen ebenso das "GRÜN" genießen können, wie wir jetzt und heute.  
                                                        
© Kleingartenverein Traiskirchen ZVR - Zahl 870486001 2015

Die Geschichte des KGV Traiskirchen

Der Kleingartenverein Traiskirchen "Frohes Schaffen"
Der Urheber der Kleingartenbewegung war ein deutscher Arzt und Schriftsteller namens SCHREBER nach ihm wurden dann die Gärten benannt, daher der Name SCHREBERGÄRTEN Der Kleingartenverein wurde 1921 unter dem Vereinsnamen "Selbsthilfe" von den Herren Johann Bauer, Karl Libansky und Richard Süss gegründet. Dieser Verein hatte es sich damals zur Aufgabe gemacht, auf kleiner Grundfläche möglichst viel Gemüse und Obst zu ernten. Laut Protokoll vom 5.9.1921 geht folgendes hervor: Die Mitgliedsbeiträge wurden in Kronen bezahlt. So wurde die Pacht von 12 auf 20 Kronen angehoben und für 1922 gab es eine Vorschreibung von 100 Kronen. Der Obmann gab bekannt, daß man für 10 Kronen 1kg Heu bei der Gemeinde kaufen konnte. An Hand einer Aufstellung aus dem Jahre 1922 gab es 11 verschiedene Gartengrundstücke mit insgesamt 377 Mitgliedern. Die größte Anlage war der Lederergrund mit 117 Gärten. Zum Vergleich der heutige Stand mit nur mehr 3 Gartenanlagen: der Auteil I (Trumauerseite an der Bundestrasse 17) 99 Gärten mit 31.314,92 m² , der Auteil II (Auseite an der Bundesstraße 17) 37 Gärten mit 11.327,90m² und der Friedhofsgrund (hinter der Pfarrkirche) 30 Gärten mit 5.293,05m². Der heutige Verein hat 194 Mitglieder, aufgeteilt auf die 3 Gartengrundflächen mit einer Gesamtgröße von rund 48.000m². Wann die anderen verschiedenen Gartenanlagen aufgelassen oder um gewidmet wurden, ist leider in den bestehenden Protokollbüchern nicht vermerkt. Eine Anlage, der einstige Krautgartengrund, ist die heutige Kleingartensiedlung auch Krautgartensiedlung genannt. Die Kleingärten erstreckten sich von Möllersdorf über die Stadtrandsiedlung nach Traiskirchen u. Wienersdorf bis nach Oeynhausen. Stammt der Friedhofsgrund und die Möllersdorfer Anlage (die Möllersdorfer Anlage wurde aufgelöst, wann das war lässt sich leider nicht mehr feststellen) noch aus der Vorkriegszeit, ist der Auteil I u. II in den Jahren nach dem Krieg dazugekommen. Aufgrund des regen Interesses der MitbürgerInnen von Traiskirchen an einem Kleingarten wurden 1980 ca. 20 neue Parzellen beim Auteil 1 aufgeschlossen, der heute mit 99 Gärten der größte der drei Anlagen ist. Daß aber ein gepflegter Rasen und Blumen mehr Wasser verbrauchen als ein Beet Kartoffeln liegt auf der Hand. Ob der Ausbau des Kanalnetzes oder die Regulierung der einstmals auch Hochwasser führenden Schwechat das Absinken des Grundwasserspiegels verursachte, weiß man heute nicht mehr, eines ist jedenfalls sicher, bei den Anlagen Auteil 1 und 2 machte sich daher ein akuter Wassermangel in den Brunnen immer stärker bemerkbar. Es war daher notwendig eine Wasserleitung zu bauen. Diese wurde dann 1978 unter dem damaligen Obmann Franz Riedl gebaut und im März 1979 durch die Gemeindevertretung und Pater Meze bei einer Feldmesse feierlich eröffnet. 10 Jahre später wurde dann am Friedhofsgrund die Wasserleitung verlegt. 1981 wurde auf der Anlage Auteil 1 eine kleine Vereinshütte errichtet, anschließend wurde die Gerätehütte für die Unterbringung der Gemeinschaftsgeräte und eine Senkgrube mit WC- Anlage gebaut. Die für den Verein erforderlichen Geldmittel setzten sich jeweils aus Mitgliedsbeiträgen, sowie Reingewinne nach Veranstaltungen, aus Spenden und Subventionen seitens der Stadtgemeinde Traiskirchen zusammen. Nachdem unser altes Vereinshaus nach ca. 30 Jahren, viel zu klein und nicht mehr zum sanieren war, entschloss sich der Verein 2009, nach einem Vorschlag des Vorstandes unter Obmann Richard Zazel, 1.Obmann - Stv. Richard Paschdeka, 2. Obmann - Stv. Nandor Borbely, Schriftführer Peter Körner, Schriftführer- Stv. Sabine Zazel, Kassier Anna Chalupka, Kassier - Stv. Ludwig Krumpböck, ein neues und etwas größeres Vereinshaus zu bauen. April 2010 wurde mit dem Bau begonnen und im September mit einer Einweihung durch Pfarrer Pater Dr. Fabian Vordermayer dem Verein übergeben. Bgm. Fritz Knotzer, Vzbgm. Franz Gartner, StR Franz Muttenthaler und Gr. Elfriede eröffneten die Vereinshütte in Anwesenheit der Vereinsmitglieder. im Zuge dessen wurde auch ein neues Fundament für die Terrasse erstellt. 2011 war das Jahr in dem in der Vereinshütte das Licht anging, denn es wurde eine Photovoltaik Anlage und die komplette Stromverkabelung durch Hr. Zazel, Hr. P. Körner, Hr. Topalovic, Hr. R. Körner montiert. Durch den Einsatz dieser Technologie muss kein Benzin Stromaggregat mehr verwendet werden, um Strom für Licht, Kühlschrank und div. Geräte zu erzeugen, auch ist es jetzt auch möglich in den Wintermonaten, an denen es sehr früh dunkel wird, die Vorstandssitzungen in der Vereinshütte abzuhalten. Im August 2012 wurde das nächste Projekt in Angriff genommen, die neue vergrößerte Terrasse wurde betoniert und die Überdachung gebaut und auch mit Licht ausgestattet. Leider fiel das schon geplante und organisierte Einweihungsfest der neuen Terrasse, wegen eines kapitalen Wasserrohrbruches sprichwörtlich ins Wasser, dieser musste sofort behoben werden. Dieser Wasserrohrbruch war einer der schwersten, da ca. 30000 Kubikmeter Wasser versickert sind. Der Vereinsvorstand inklusive Mitglieder wurde auf eine harte Probe gestellt. Da es um die Finanzielle Existenz des Vereins ging, wurde am 19.10.2012 eine außerordentliche Hauptversammlung abgehalten. Bei der Abstimmung für neue, leider etwas höhere Gebühren, wurde diese mit den Stimmen von 90% der versammelten Mitglieder angenommen und somit der Verein, für die Zukunft auf ein solides finanzielles Fundament gestellt. Auch 2015 wurde durch einen Sturm eine Fichte neben der WC- Anlage entwurzelt, zum Glück wurde dabei nur der Zaun zur Nachbarparzelle beschädigt, ansonsten sind außer ein paar kaputten Schindeln an den Hüttendächer keine größeren Schäden entstanden. 2015 Wurde auch die Neue Vereinshütte im Bauteil Alter Friedhof fertiggestellt und den Mitgliedern übergeben. Da die Gemeinde bei dem Bau des Neuen des Abwasserkanals schon Anschlüsse an alle Haupttore verlegt hat, konnten dort auch eine WC-Anlage und ein Entleerungsbecken für die mobilen Toiletten errichtet werden. Dienten die Gärten früher hauptsächlich dem Gemüse - sowie dem Obstanbau und der Kleintierzucht, um den einzelnen und meist armen Familien einen gedeckten Tisch zu ermöglichen, so entwickelte sich später der Trend mehr und mehr zu Ziergärten. Dort kann sich heute der Kleingärtner in seiner "GRÜNEN OASE" vom Arbeitsstress und der erdrückenden Enge der Wohnblocks in seiner ganz eigenen Art und Form in der Natur erholen. Das die Kleingärten nicht nur zur Verschönerung von Traiskirchen beitragen, sondern auch zur Geselligkeit und Unterhaltung durch unser Kleingärtnerleben, sei auch noch erwähnt. Das waren ein kurzer Rückblick und eine Zusammenfassung unseres Vereins. So hoffen und wünschen wir uns alle, dass unsere Kleingärten noch recht lange erhalten bleiben, damit die nachkommenden Generationen ebenso das "GRÜN" genießen können, wie wir jetzt und heute.